Olive
Olea Europea

Der Olivenbaum, bot. Olea Europea gehört zur Familie der Ölbaumgewächse, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und gehört zu einer der ältesten Kultur und Nutzpflanzen. Das langsam wachsende Holz des Baumes ist stark verzweigt und kann bis zu 20 Metern hoch werden. Weit auslaufende Wurzeln können bis zu 6m tief reichen und ermöglichen dem Baum immer an Wasser für sein Wachstum zu gelangen. Er kann hohe Hitze vertragen, leidet aber durch Frost. Mehrere Jahre alte Blätter werden unabhängig von der Jahreszeit abgeworfen, so ist der Olivenbaum eine immergrüne Pflanze. Seine schmalen lanzettenförmigen Blätter sind an der Oberseite ledrig grün, unterseitig silbrig glänzend. An der silbrigen Blatt Unterseite befinden sich feine, sternförmige Schuppenhaare, die sogenannten STERNENHAARE, die das Laub vor dem Austrocknen schützen. Aus den Öffnungsspalten austretendes Wasser wird eingefangen und dem Blatt wieder zurückgegeben!

Eine vergleichbare Wirkung findet bei dem Gebrauch von Olivenseife auf der menschlichen Haut statt. Das feuchtigkeitsspendende Olivenöl ( Hauptbestandteil der Aleppo Seife) reinigt, nährt und pflegt die Haut ohne sie auszutrocknen oder zu reizen.

Die selbstregulierende Hautfunktion wird angeregt und fördert deren Rückfettung. Es bildet sich eine Schutzschicht und die Haut kann atmen und schwitzen.
Deshalb haben wir das STERNENHAAR als Zeichen für die wunderbaren Pflegequalitäten unserer FINigrana Aleppo Seifen ausgewählt.

Olivenbäume können mehrere hundert Jahre alt werden und brauchen viel Zeit zum Wachsen. Von der Jungpflanze bis zum ersten Ernteertrag dauert es etwa sieben Jahre. Die Früchte, im Herbst geerntet, sind die beliebten OLIVEN, eine Kernfrucht von weichem Fruchtfleisch umgeben. Unreifen Früchte sind grün, die reifen braun bis schwarz. Frisch vom Baum ist die Olive ungenießbar bitter, durch einlegen in Salzlake verliert sie die Bitterstoffe.

Fast 90% aller Oliven werden zu Olivenöl gepreßt. Das Öl enthält einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, Trägerstoff für das fettlösliche Vitamin E und ist lange haltbar. Es wirkt positiv auf das Herz – Kreislaufsystem, stärkt das Immunsystem und kann den Cholesterin Spiegel senken.
Olivenöl besteht aus an Glycerin gebundenen Fettsäuren, durchschnittlich enthält das Öl 66 % Ölsäure, 12 % Linolsäure, 9 % Palmitinsäure, 5 % Eicosensäure und 5 % Palmitoleinsäure.
Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der Mittelmeerküche. Durch seinen hohen Rauchpunkt (natives Olivenöl 190 °C, raffiniertes Olivenöl 220 °C) ist es besonders gut zum Erhitzen geeignet.

Die Geschichte des Olivenbaums reicht bis in die Antike zurück
Archäologische Funde deuten darauf hin, daß die Kultivierung bereits um 4000 v. Chr. stattgefunden hat. Häufige Hinweise der Bibel auf den Öl Baum und seine Erzeugnisse lassen vermuten, daß der Ursprung des kultivierten Olivenbaumes in Syrien liegt. Im trockenen Klima des Nahen Ostens stellte das Öl ein wichtiges und gesundes Grundnahrungsmittel dar, welches auch zu medizinisch und kosmetischen Zwecken benutzt wurde. In der Wirtschaft, Religion, Kunst und vielen Mythen spiegelte sich diese wichtige Rolle des Olivenbaums wieder.
Man verwendete das Öl bei Opfergaben, als Brennöl und zum Salben von Haar und Körper.
Der Ölbaum fand in der Bibel, im Koran, bei den Griechen und Römern gleichermaßen höchste Anerkennung und Wertschätzung.

Lorbeer, Laurus Nobilis

Der echte Lorbeer gehört zur Familie der Laubgehölze, wächst als Strauch oder Baum und zählt zu den immergrünen Pflanzen, die ihren Ursprung im Mittelmeerraum haben. Er kann bis zu 12m Höhe erreichen, hat glänzend aromatisch duftenden Blätter und ist nur begrenzt winterfest. Das Lorbeeröl wird aus den dunklen beerenartigen Früchten durch pressen und aufkochen gewonnen und ist eine grüne salbenartige Masse.
Oleum Lauri enthält zum überwiegenden Teil fettes, einen kleinen Anteil ätherisches Öl, das Cineol, sowie Gerb- und Schleimstoffe. Die große Anzahl der Inhaltsstoffe qualifizierte das Lorbeeröl bereits in der Antike zum Heilmittel. Lorbeeröl ist hautfreundlich, antibakteriell, hat entzündungshemmende, schleimlösende Wirkung und stärkt das Immunsystem. Aufgrund seiner schmerzlindernden, durchblutungsfördernden Eigenschaften lindert Lorbeeröl in Mischungen Muskel- und rheumatische Schmerzen.
In unseren Breiten sind die aromatischen Blätter als Gewürzpflanze gut bekannt und werden gern in der Küche zur Verfeinerung von Speisen verwendet.
Lorbeeröl findet auch bei der Herstellung von Likören und in der Parfümerie Verwendung.

Traditionell wird das wertvolle Lorbeeröl, Oleum Lauri, den Aleppo Seifen in verschiedenen Anteilen zugesetzt und verleiht den Seifen die antiseptischen Eigenschaften und den angenehmen Duft.